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Pressemitteilung der FWG vom 02.12.2010

Sehr geehrte Damen und Herrn der Redaktion,

nachstehende Pressemitteilung empfehlen wir Ihnen zur Verwendung für Ihre Leser.

Bürgermeister Korneder bringt Grasbrunn in eine missliche Lage!

Grasbrunner Bürger lassen sich nicht für dumm verkaufen!

02.12.2010 - Die Grasbrunner Bürger beobachten mit Argusaugen die derzeitige Entwicklung um neue Gewerbeflächen innerhalb der Gemeinde. Denn eine Hauruck-Aktion soll grobe Nachlässigkeiten in den letzten zwei Jahren seitens des Grasbrunner Bürgermeisters überdecken.

Es ist schon seit Jahren bekannt, dass die Firma Feinkost Kugler mit beachtlichem Erfolg von Wachstum geprägt ist. So wurden zwar die derzeitigen Produktionsgebäude im Ostteil des Gemeindeteils Grasbrunn ehemals großzügig geplant, und auch eine Erweiterung vor einigen Jahren schaffte vorübergehend Luft. Doch Ende 2007 fragten die Inhaber bei der Gemeinde betreffend neuer Standortmöglichkeiten nach, denn das Wachstum musste auch für die Zukunft gesichert werden.

Bürgermeister Korneder reagierte darauf mit Untätigkeit und ließ erst einmal Zeit verstreichen. „Wir sahen aber dringenden Handlungsbedarf, und haben als einzige Gemeinderatsfraktion bereits im Oktober 2008 einen Antrag auf Planung eines Gewerbegebiets gestellt“, so Johannes Bußjäger, Fraktionssprecher der Freien Wähler Grasbrunn (FWG). Im Januar 2009 war es wieder die FWG, die zu dem bestehenden Antrag einen weiteren schriftlich stellte: Planung eines Gewerbegebiets auf der von Grasbrunn abgewendeten Autobahnseite Richtung Putzbrunn.

Wiederum reagierte Korneder mit Untätigkeit, präsentierte dann aber überraschend im Juli 2009 eine Untersuchung von vier möglichen Standorten. Ohne jede weitere eingehende Untersuchung stimmte die Mehrheit des Grasbrunner Gemeinderats, lediglich auf Grund mündlicher Aussagen des Planungsverbandes, gegen die die Stimmen der FWG für den Standort Grasbrunn-West, der unmittelbar am Eingang von Grasbrunn, kommend aus westlicher Richtung, liegt. Die Untersuchungsergebnisse der drei verbliebenen Untersuchungsstandorte blieben dem Bürgermeister vorbehalten.

Ohne ordentliche Planungsgrundlage, ohne Verkehrskonzept, ohne Stellungnahme von zu beteiligenden Behörden, ohne Abwägung von Alternativen und ohne jegliche Bürgerbeteiligung hat aber Klaus Korneder im April/Mai 2010 eine entsprechende Fläche in Grasbrunn-West erworben. Ziel und Zweck: Realisierung eines neuen Gewerbegebietes.

Damit will sich Korneder und seine Mehrheit im Grasbrunner Gemeinderat in allerletzter Minute ins Ziel retten. Denn die Inhaber von Feinkost Kugler haben einen klaren Termin gesetzt: Bis März 2011 brauchen sie absolute Klarheit, Verlässlichkeit und Planungssicherheit für ihre Neubauvorhaben.

Herr Korneder, der sich jahrelang mit Untätigkeit und dann plötzlichem, wilden Aktionismus auszeichnete, will nun das Schiff noch schnell in einen sturmgeschützten Hafen steuern. Dafür ist er sich auch nicht zu schade, ihm wohlgesonnene Gemeinderäte wie Dieter Schuster (SPD) und Axel Bornheimer (Bürger für Grasbrunn, BfG) zu instrumentalisieren. So äußern sich beide in persönlich herabwürdigenden Formulierungen über den gemeindeübergreifenden Versuch der FWG, zumindest eine Überprüfung für einen weiteren alternativen Standortes in Nachbarschaft zum Technopark zu erreichen.

Fakt ist, in Grasbrunn wurde eine zukunftsweisende Gewerbegebietsentwicklung von Bürgermeister und seiner Mehrheit im Gemeinderat verschlafen. Es ist nur zu befürchten, dass es nicht nur bei dieser Schlafrunde bleiben wird. Die Bürger in Grasbrunn werden sich nicht für dumm verkaufen lassen!

KONTAKT:

FREIE WÄHLERGEMEINSCHAFT
Neukeferloh-Harthausen-Grasbrunn e.V.

Johannes Bußjäger
Alfons Bauer
Ralf Wagner

www.grasbrunn@fw-bayern.de                                                  zurück zu Aktuelle Themen !