09.07.2019
Freie Wähler Grasbrunn wollen Rathaus-Chef stellen

Vorstand und Gemeinderat Johannes Seitner einstimmig als Bürgermeister-Kandidat nominiert

Johannes Seitner (31) ist der Bürgermeister-Kandidat der Freie Wählergemeinschaft (FWG) Neukeferloh-Harthausen-Grasbrunn für die Kommunalwahl 2020. Bei der Aufstellungsversammlung erhielt der Gemeinderat und Vorstand der FWG ein einstimmiges Votum für seine Kandidatur. „Wir brauchen frischen Wind und neuen Schwung, um die großen Herausforderungen für unsere Gemeinde zu meistern. Dafür trete ich an. Mein Ziel ist es insbesondere, die Attraktivität unserer Ortskerne zu erhalten und zu steigern. Dazu brauchen wir eine bessere Infrastruktur und müssen den Durchgangsverkehr reduzieren“, benannte Seitner in seiner Vorstellungsrede seine programmatischen Schwerpunkte.

Die FWG geht mit großer Entschiedenheit und starker Geschlossenheit in die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2020. Das wurde auch im Ablauf der Aufstellungsversammlung deutlich. Die vorgeschriebenen Formalitäten wurden in Rekordzeit bewältigt, es gab nur einen Kandidatenvorschlag und dem stimmten auch alle Mitglieder ohne Diskussion zu.

FWG-Gemeinderat und 2. Vorstand Hannes Bußjäger hatte Johannes Seitner als Bürgermeister-Kandidaten vorgeschlagen. „Er hat in der Führung der FWG und durch sein Engagement im Gemeinderat gezeigt, dass er für uns der richtige Kandidat ist. Deswegen freut es mich, dass er antritt, um Bürgermeister zu werden“, begründete Bußjäger seinen Vorschlag.

Johannes Seitner trat 2013 in die FWG ein und schaffte bei der Kommunalwahl 2014 auf Anhieb den Sprung in den Gemeinderat. Seit 2015 führt er die FWG als Vorstand und hat seitdem eine Intensivierung der Aktivitäten und eine Verjüngung des Ortsvereins erreicht.
Doch auch im Gemeinderat setzte Seitner mit der FWG starke Akzente. Dies zeigte sich insbesondere beim Projekt Turnhallenbau, das von der FWG hartnäckig vorangetrieben wurde und nun vor der Realisierung steht. Darüber hinaus setzten sich Seitner und die FWG auf örtlicher Ebene erfolgreich für die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung und der Ersterschließungsbeiträge für Alt-Straßen ein. „Mir geht`s ums Gemeinwohl und deshalb macht mir die Arbeit im Gemeinderat Spaß, auch wenn sich manche Sitzung sehr in die Länge zieht“, betonte Seitner.

Als seine vordringlichsten Ziele nannte Seitner den Erhalt einer leistungsfähigen Infrastruktur und des Lebenswertes in den Ortsteilen. Neben der Schaffung neuer Einrichtungen und einem zügigen Ausbau des Breitbandnetzes müsse dazu vor allem auch der Durchgangsverkehr in den Ortsteilen reduziert werden. Dies könne jedoch nur in enger Abstimmung mit den Nachbargemeinden und das von der FWG ebenfalls mitinitiierte interkommunale Verkehrskonzept erfolgen, betonte Seitner, Es freute ihn deshalb, dass mit Roland Meier der Freie-Wähler-Bürgermeisterkandidat von Vaterstetten als Gast anwesend war und seine Zusammenarbeit auf diesem Gebiet anbot.

Die Kerne der Ortsteile Neukeferloh, Harthausen und Grasbrunn will Seitner in ihrer Attraktivität erhalten bzw. noch steigern. Da durch ein großangelegtes Bauvorhaben in Grasbrunn die Ortsmitte als zentraler Treffpunkt bedroht ist, tritt er dezidiert für den Erhalt des Dorfplatzes und das Grasbrunner Hofs als Ensemble ein.

Darüber hinaus gebe es viele Vorschläge und Ideen der FWG, die Seitner als Bürgermeister realisieren möchte. „Ich bin hier verwurzelt, habe aber in meiner beruflichen Tätigkeit auch über den Tellerrand hinausgeschaut und internationale Management-Erfahrung gesammelt. Deshalb weiß ich, worauf es ankommt, wenn man für Grasbrunn Projekte erfolgreich realisieren will“, so Seitner, der seit acht Jahren als Portfoliomanager bei einem internationalen Energieversorgungsunternehmen arbeitet.

Dabei kann sich Seitner auch der Unterstützung durch die Freien Wähler auf Kreis- und Landesebene sicher sein, wie Nikolaus Kraus, Kreisvorsitzender und Landtags-Abgeordneter der Freien Wähler, durch seine Anwesenheit bei der Versammlung unterstrich.

Abschließend bedankte sich Seitner sehr herzlich für das einstimmige Votum der FWG-Mitglieder sowie für die gute Vorbereitung und Leitung der Versammlung durch den Wahlausschuss bestehend aus Otto Fritz, Dr. Othmar Paustian und Richard Schmidpeter.